
Wissen aus erster Hand
Ratgeber rund um Rohrreinigung
Praktische Anleitungen, Kostenfragen und Hintergrundwissen rund um Abfluss, Rohr und Kanal — von den Profis von Baier Rohrreinigung GmbH aus Erlangen. Klicken Sie auf einen Beitrag, um mehr zu erfahren.
- 30+
- Jahre Fachbetrieb in der Region
- 365
- Tage im Jahr Notdienst
- 90Min.
- meist bis zum Einsatz vor Ort
- 50km
- Einsatzgebiet rund um Erlangen
Praxiswissen, das Ihnen weiterhilft
FAQ – Häufig gestellte Fragen
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Erst wird eingegrenzt, wo die Verstopfung sitzt, dann wird die Leitung über einen Revisionszugang in Fließrichtung mit Hochdruck gespült. Schritt eins ist die Frage nach den Symptomen: Betrifft es nur die Spüle oder mehrere Abläufe? Schritt zwei ist die Wahl des Werkzeugs, also Reinigungsdüse für lose Ablagerungen, Wurzelfräser oder Schlagbohrdüse für Verfestigungen. Schritt drei ist die Kontrolle, ob das Wasser wieder frei abläuft. Sie selbst müssen wenig vorbereiten: Machen Sie Revisionsschacht oder Reinigungsöffnung zugänglich und räumen Sie den Bereich unter betroffenen Abflüssen frei, damit der Techniker sofort arbeiten kann.
Grabenlos saniert werden Abwasserleitungen vor allem mit Inliner, Kurzliner und Spraybeschichtung; welches Verfahren passt, zeigt erst der Kamerabefund. Der Inliner wird als Rohr im Rohr über die gesamte Haltung eingezogen, bei Nennweiten von DN 70 bis DN 400 und Längen bis 100 m. Der Kurzliner verschließt eine einzelne Schadstelle in einem sonst intakten Rohr. Bei der Spraybeschichtung wird die Rohrwand von innen mit Harz beschichtet, das eignet sich besonders für engere Leitungen im Gebäude. Häufig kombiniert eine Sanierung mehrere Verfahren, etwa Kurzliner an zwei undichten Muffen der Grundleitung und eine Beschichtung im Fallrohr.
Die TV-Inspektion zeigt sichtbare Schäden im Rohr, die Dichtheitsprüfung misst mit Wasser oder Luft, ob die Leitung tatsächlich dicht ist. Beide Verfahren ergänzen sich. Die Kamera macht Risse, Versätze und Wurzeln sichtbar und zeigt, wo sie liegen. Eine Dichtheitsprüfung liefert dagegen ein Messergebnis zum Gesamtzustand eines Leitungsabschnitts, auch bei Undichtigkeiten, die im Bild kaum auffallen. Häufig wird zuerst mit der Kamera untersucht, um Schäden zu finden und zu beheben, und anschließend geprüft, ob die Leitung dicht ist. Beide Prüfungen setzen eine Sachkunde des ausführenden Betriebs voraus.
Die Reinigung macht die Leitung wieder frei, zeigt aber nicht, warum sie verstopft war. Kehrt die Verstopfung zurück, steckt oft ein baulicher Schaden dahinter: eingewachsene Wurzeln an undichten Verbindungen, versetzte Rohre, Risse oder Absackungen. Bei der TV-Kanalinspektion fährt eine Kamera durch die Leitung und dokumentiert den Zustand. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob eine regelmäßige Reinigung genügt oder eine Sanierung sinnvoll ist, häufig grabenlos per Inliner oder Kurzliner. Für private Haushalte empfiehlt sich zusätzlich eine vorbeugende Reinigung alle drei bis fünf Jahre, für Betriebe mit viel Fett häufiger.
Eine gewöhnliche Verstopfung im Küchenabfluss ist mit Spirale oder Hochdruckspülung meist in einem einzigen Einsatz vor Ort behoben. Die Dauer hängt davon ab, wo der Pfropfen sitzt und wie fest die Fettbeläge sind. Ein verlegter Siphon ist schnell gereinigt. Liegt die Verstopfung tiefer in der Anschluss- oder Fallleitung, braucht es mehr Zeit, weil die Leitung abschnittsweise freigemacht und anschließend gespült wird. Zeigt sich ein baulicher Schaden oder ein wiederkehrendes Problem, kann eine Kamerainspektion folgen, die den Einsatz verlängert, aber die Ursache sicher sichtbar macht. So lässt sich gezielt entscheiden, wie es weitergeht.
Eine nicht behobene Verstopfung verschwindet selten von selbst, sondern verschlimmert sich meist mit jeder weiteren Spülung. Das Wasser kann über den Rand treten und Boden, Fliesenfugen oder darunterliegende Decken durchfeuchten. Sitzt die Verstopfung in einer gemeinsamen Leitung, drückt Abwasser unter Umständen auch aus Dusche oder Waschbecken zurück. In Mehrfamilienhäusern sind dann oft auch Nachbarn betroffen. Zudem entstehen unangenehme Gerüche und hygienische Probleme. Wer frühzeitig handelt, kommt meist mit einer einfachen Reinigung aus, bevor Folgeschäden entstehen. Rufen Sie deshalb lieber rechtzeitig einen Fachbetrieb, statt tagelang zu improvisieren.
Zuerst wird der Zugang geklärt, dann spült eine Hochdruckdüse die Leitung in Fließrichtung frei, anschließend folgt eine Kontrolle per Kamera. Der Techniker führt den Spülschlauch über einen Revisionsschacht oder eine Reinigungsöffnung ein, meist im Keller oder auf dem Grundstück. Die Düse zieht sich mit dem Rückstoß des Wassers durch die Leitung und löst Ablagerungen, die mit dem Spülwasser abfließen. Harte Hindernisse wie Wurzeln oder verfestigte Kalkschichten werden mit Spezialdüsen oder einem Fräsroboter abgetragen. Zum Schluss zeigt die Kamerabefahrung, ob der Querschnitt wieder frei ist und ob Schäden vorliegen.

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